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Die Verwandtschaft mit dem Heiligen Propheten

übersetzt von Mohammad A.


Kann eine Person ein direkter Nachkomme/Abkömmling des Propheten Mohammed (s) sein? Viele Menschen behaupten in der heutigen Zeit, dass dies unmöglich sei. Viele Sunniten sagen z.B., dass unsere Imame (a) keine Nachkommen des Propheten sein können, dies sei unmöglich. Sie meinen, dass es bekannt sei, dass Abkömmlinge bzw. Nachfahren nur von der männlichen und nicht von der weiblichen Seite sein können.

Daraufhin meinen sie dann, dass unsere Imame "nur" zu der Generation Fatima´s (a), der Prophetentochter gehören. Diesen Aspekt kann man mit einem schönen Hadith widerlegen:

Eines Tages fand zwischen Harun ar-Rashid, dem Abbasitischen Kalif und unserem Imam Musa Kazim (a) eine Unterhaltung bezüglich dieser Thematik statt. Der Imam (a) gab ihm eine so aussagekräftige Antwort, so dass der Kalif sie letztendlich akzeptierte.

Die Unterhaltung ist in dem Buch Uyun-e-Akbar ar-Riza von Abu Ja´far Muhammad Bin Ali (betitelt mit dem Namen Sheikh al Saduq) wiederzufinden. Abu Mansur Bin Ali Tabarsi gibt die Unterhaltung ebenfalls in detaillierter Form in seinem Ehtijajj wieder.

Der Kalif Harun ar-Rashid fragte den Imam Musa Ja'far (a): "Wie kannst du behaupten, dass du ein Abkömmling/Nachfahre des Propheten Mohammed bist. Der Prophet hatte keine Abkömmlinge/Nachfahren. Du gehörst zu der Generation seiner Tochter Fatima."

Daraufhin rezitierte der Imam Die Verse 84-85 aus der Sure 6 des heiligen Korans:

"Wir schenkten ihm Isaak und Jakob; jeden leiteten Wir recht, wie Wir vordem Noah recht geleitet hatten und von seinen Nachfahren David und Salomo und Hiob und Joseph und Moses und Aaron. Also belohnen Wir die Wirker des Guten.

Und (Wir leiteten) Zacharias und Johannes und Jesus und Elias; alle gehörten sie zu den Rechtschaffenen."


Nach dem rezitieren dieser Verse stellte der Imam (a) dem Kalifen folgende Frage: "Wer war der Vater von Jesus?"

Harun antwortete daraufhin: "Jesus hatte keinen Vater."

Der Imam sagte: "Es gab keinen, und trotz dessen schloss Allah Jesus in die Nachkommenschaft der Propheten ein, durch Maria. Auf der gleichen Art und Weise schloss er uns der Nachkommenschaft des heiligen Propheten an, durch unsere Familiengründerin Fatima."

Imam Musa Kazim (a) fragte Harun, ob er noch mehr Belege bezüglich dieser Thematik haben wolle. Harun fragte daraufhin nach weiteren Belegen.
Der Imam las de Verse 60 und 61 aus der Sura al Imran vor:

"Die Wahrheit ist es von deinem Herrn, so sei nicht der Zweifler einer.

Die nun mit dir darüber streiten nach dem, was dir an Wissen ward, (zu denen) sprich: «Kommt, lasst uns rufen unsere Söhne und eure Söhne, unsere Frauen und eure Frauen, unsere Leute und eure Leute; dann lasst uns inbrünstig beten und den Fluch Allahs herab beschwören auf die Lügner."


Nachdem der Imam die heiligen Verse vorlas, sagte er folgendes bezüglich des Verses:

"Niemand hat anlässlich der geistigen Auseinandersetzung gegen die Christen von Najran jemals behauptet, dass der Prophet irgend jemanden mitnahm außer Ali, Fatima, Hassan und Hussein!"

Daraus schlussfolgern wir, dass in diesem Verse "Anfussana" Ali bedeutet. "Frauen" (nisa'ana) Fatima bedeutet und "Söhne" (abna'ana) Hassan und Hussein, die Allah als die eigenen Söhne des Propheten bezeichnete.

Nachdem Harun dies Hörte sagte er: "Bravo, Oh Abu'l-Hasan".

Dieses beweist eindeutig, dass Hassan und Hussein (a) die Söhne des Propheten sind und dass die Sa'dat Fatima (Die Nachkommenschaft Fatimas) die Nachkommen des Propheten (s) sind.

Doch schreiten wir voran, um den Sunniten, die das Gegenteil behaupten, klarzumachen, dass viele ihrer Gelehrten der gleichen Meinung sind.

Ibn Abi'l-Hadid Mu'tazali, einer der größten sunnitischen Gelehrten, in seinem Sharh-i-Nahju'l-Balagha (seinem Kommentar) und Abu Bakr Razi in seinem Kommentar zitierten beide ebenfalls diesen Vers, zustimmend, dass Imam Hassan und Imam Hussein von der Seite Ihrer Mutter Fatima die Söhne des Propheten Mohamad (s) sind, in der gleichen Art und Weise Allah swt. in seinem Heiligen Buch, dem Quran, Jesus in die Nachkommenschaft von Abraham von der Seite seiner Mutter Maria (auf Jesus bezogen) integrierte.

Muhammad Bin Yusuf Ganji Shafi'i in seinem Buch Kifayatu't-Talib und Ibn Hajar Makki auf der Seite 74 und 93 von Sawa'iq Muhariqa von Tabrani und Jabir Bin Abdullah Ansari und Khatib Khawarizmi in Manaqib von Ibn Abbas berichten alle, dass der Prophet folgendes sagte:

"Allah schuf die Nachkommenschaft jedes Propheten von seiner eigenen Generation, meine Nachkommenschaft jedoch wurde in der Generation von Ali geschaffen."

Auch Khatib-e-Khawarizmi in Manaqib, Mir Seyyed Ali Hamadani Shafi'iin Mawaddatu'l-Qurba, Imam Ahmad Bin Hanbal in Musnad und Sulayman Hanafi Balkhi in Yanabiu'l-Mawadda berichten, dass der Prophet sagte:

"Diese meine zwei Söhne sind zwei Blumen dieser Welt, und beide sind Imame (Führer), ob sie nun öffentliche oder still zu Haus sitzende Imame sind."

Sheikh Sulayman Hanafi, in seinem Werk Yanabiu'l-Mawadda widmet in Kapitel 57 viele Überlieferungen diesbezüglich von seinen eigenen gelehrten Männern wie Tabrani, Hafiz Abdu'l-Aziz Ibn Abi Shaiba, Khatib-e-Baghdadi Hakim, Baihaqi, Baghawi und Tabari – sie alle berichten in verschiedenen Versionen, dass Hassan und Hussein die Söhne Mohammeds (s) sind.

Es gibt zahlreiche sunnitische Überlieferungen bzw. Aussagen von sunnitischen Gelehrten, die diesen Standpunkt festigen, die Frage ist nur, trifft der Nagel bei jedem auch das Brett.

 

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